Im Jahr 2019 wurde in Gröbenzell ein Planungsbüro beauftragt, ein Radverkehrskonzept für den Ort zu entwickeln, verfügbar unter

https://www.groebenzell.de/leben-in-groebenzell/mobilitaet-verkehr/radfahren/

Hier wurde eine Bestandsaufnahme erstellt, Handlungsfelder aufgezeigt und diese mit Prioritäten und Kosten versehen. In diesem Rahmen hat der Arbeitskreis Verkehr/Mobilität der Agenda 21 sowie der ADFC viele Vorschläge für Verbesserungen eingebracht. Einige Dinge wurden umgesetzt. Um die Wichtigkeit guter Radinfrastruktur in Gröbenzell zu unterstreichen, lud der ADFC alle vier Bürgermeisterkandidaten zu einer Radtour durch Gröbenzell ein. 30 Mitfahrer*innen haben an kritischen Stellen angehalten und die Probleme vor Ort besprochen. Die vier Bürgermeisterkandidaten konnten jeweils ihre Ideen dazu äußern. Grundsätzlich wollen sich alle Kandidaten für Verbesserungen einsetzen. Einer der Schwerpunkte war die Staatsstraße. Hier ist man bereit, zumindest bei den Supermärkten die Stellplätze auf der Straße aufzulösen um einen breiteren sicheren Radweg anzulegen. Das staatliche Bauamt hat schon mal vorsichtige Zustimmung in Aussicht gestellt. Ein Vorbehalt ist immer die Finanzierbarkeit. Jedoch wurden auch mehrere kleine Maßnahmen, die wenig Geld kosten, angesprochen, wie z. B. ein Spiegel in einer schlecht einsehbaren Kreuzung zum Radweg an der Zillerhofstraße. Wir begrüßen die signalisierte Zustimmung der Politiker*innen und hoffen auf Umsetzung.

Karin Schwarzbauer, Agenda 21

15.11.2025 Radtour mit den Bürgermeisterkandidaten