Bankgruppe auf dem Platz „am Pfarrgarten“ in der Kirchenstraße eröffnet
Am Sonntag, den 29. Juni 2025 fanden rund um die beiden Kirchen im Ortszentrum, anlässlich der Feier des 100-jährigen Bestehens der katholischen Kirche, St. Johann Baptist viele Aktivitäten statt.
Im Rahmen des Projektes „Bank und Baum“ hatte die Agenda 21 in Gröbenzell in den vergangenen Jahren an mehreren Plätzen in Gröbenzell schon verschiedene Bänke aufgestellt, wie z. B. beim Freizeitheim, im Bürgerpark und an der Zweigstraße. Auch die 2 Bänke in der Kirchenstraße am Rande der Kirchenwiese stammen aus diesem Projekt. Viele dieser Bänke wurden in Zusammenarbeit mit der Städtischen Berufsschule für Metall – Design – Mechatronik in München durch Schüler*innen im Fachunterricht entworfen und in Handarbeit gebaut.
Nun bot sich aufgrund der durch die Kirche freundlichen Überlassung dieses Platzes, wo früher ein Gemüsewagen stand, eine tolle Möglichkeit, eine Sitzgruppe mit Tisch zu planen.. Entstanden sind zwei schöne Metallbänke, die mit Holz bestückt worden sind, sowie ein großer quadratischer Tisch. Die Bänke wurden im 90 Grad Winkel aufgestellt, damit die Sicht auf die Kirchenstraße gegeben ist. Somit ist genügend Platz, dass sich auch Menschen mit Rollstuhl oder Rollator direkt an den Tisch setzen können.
So ist eine schöne Aufenthaltsmöglichkeit mitten im Zentrum von Gröbenzell entstanden. Alle sollen sich hier gerne aufhalten und wohlfühlen.
„Bank und Baum“ Sitzrouten Konzept – Gröbenzeller Stern
Ein weiteres Projekt der Gröbenzeller Agenda21 ist das Sitzrouten Konzept. Dabei sollen nah vernetzte Plätze zum Verweilen, zum Treffen und zum Ausruhen geschaffen werden: Hochwertige Bänke im gesamten Gemeindegebiet von Gröbenzell, auch als „Der Gröbenzeller Stern“ benannt. Die Bänke sollen für mehr Ruhe, mehr Mobilität und mehr Lebensqualität sorgen. Ausgangspunkt der Sitzrouten ist der Platz „Am Pfarrgarten“. Von diesem Platz werden die Sitzrouten sternenförmig ausgerichtet werden. Alle 200 m bis 300 m ist eine Sitzmöglichkeit geplant.
Der Gröbenzeller Stern entsteht in der engen Zusammenarbeit mit der Gemeinde, der AGENDA 21, dem Seniorenbeirat und der katholischen Kirche. Ziele sind: die Verbesserung der Erreichbarkeit von öffentlichen Einrichtungen, Geschäften und Nahversorgern, Förderung des Fuß- und Radverkehrs als nachhaltige Mobilitätsformen und Schaffung von komfortablen Pausen- und Verweilmöglichkeiten durch strategisch platzierte Sitzbänke.
Als erste Route ist die zum Olchinger See geplant, da hier einige Bänke schon da sind und das für alle ein schöner Platz zum Verweilen und Erholen ist.


Ein zentraler Platz wird von uns Bürger:innen gestaltet – bringen Sie Ihre Ideen ein!
Bereits vor einigen Jahren startete vom Arbeitskreis Siedlungsökologie der Agenda 21 das Projekt „Bank und Baum“. In der Kirchenstraße wurden auf dem Grundstück der katholischen Kirche zwischen Kirchenwiese und Fußweg zwei Bänke aufgestellt, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Nun wird das Projekt durch den Arbeitskreis Verkehr/Mobilität weitergeführt, denn Sitzgelegenheiten schaffen Mobilität und Aufenthaltsräume.
Die Kirche hat nun freundlicherweise der Agenda 21 angeboten, den gepflasterten Platz an der Kirchenstraße, an dem lange ein Gemüsehändler seinen Stand hatte, neu zu gestalten. Hier soll ein netter, einladender Treffpunkt für Jung und Alt entstehen. Raum für Gestaltungsmöglichkeiten ist dafür genug vorhanden.
Beim Bürgerfest im Juli sowie beim „autofreien Sonntag“ im September war die Agenda 21 mit einem Info-Stand vor Ort und sammelte Ideen zur Gestaltung des kleinen Platzes.
Weitere Vorschläge und Ideen dazu werden gerne angenommen. Gestalten Sie selbst mit. Bringen Sie Ideen ein. Vorschläge werden erbeten an: info@a21-groebenzell.de
Seit rund 3 Jahren gibt es mittlerweile das Projekt „Bank und Baum“. Die Idee dahinter ist, dass man Menschen, die Ihre Wege zu Fuß zurücklegen müssen oder wollen, diese Wege durch Sitzgelegenheiten in regelmäßigen Abständen erleichtert. Dies sind vor allem Ältere, die nicht Auto, Fahrrad oder ÖPNV nutzen können oder wollen. Auch für jüngere Mitbürgerinnen und Mitbürger sind solche Bänke willkommende Sitzgelegenheiten, idealerweise neben einem schattenspendenden Baum.
Die Idee kam aus dem Arbeitskreis Siedlungsökologie und wurde dann durch Frau Margret Prietzsch geleitet. Sie ist Lehrkraft an der Berufsschule für Metallbau und Technisches Produktdesign in München. Gemeinsam mit ihren Berufsschülern entstanden die ersten Projekte. Mittlerweile wurden eine ganze Reihe von Bankprojekten in Gröbenzell umgesetzt.
Die abgebildete Bank wurde mit dem Schriftzug und Logo für das Projekt „Gröbenzell steigt um“ versehen und steht derzeit in der Nähe der Beislerstraße.

Sitzrouten durch Gröbenzell
Sieben Routen durch Gröbenzell wurden definiert, an denen in kurzen Abständen Bänke installiert werden sollen, um Fußgängern dort Sitzgelegenheiten anzubieten. Die Routen wurden verkehrsarm abseits von stärker befahrenen Straßengelegt. Sie sollen zum einen Naherholgsorte anbinden, wie den Olchinger See oder die Böhmerweiher, andererseits bequeme Weg in das Ortszentrum darstellen. Entlang der Staatsstraße wurde ein Weg geplant, der zu dem Einkaufsmöglichkeiten führt. Dort sind aber auch Bushalte, die den Umstieg für Fußgänger in die Buslinien ermöglichen.
Gestalten Sie selbst mit: der gepflasterte Platz an der Kirchenstraße vor der katholischen Kirche (wo lange ein Gemüsehändler seinen Stand hatte), kann neu gestaltet werden. Gestalten Sie mit. Vorschläge werden erbeten an: info@a21-groebenzell.de